02 DE: Ausfallsicherheit im Data Center - Miba Sputter-Gleitlager für High-Power Motoren

Shownotes

 Wie bleiben Datacenter auch bei Stromausfällen jederzeit zuverlässig in Betrieb und was hat das mit beschichteten Gleitlagern zu tun? In dieser Episode tauchen wir in die Welt der High-Power-Motoren ein und zeigen, wie Miba-Technologie die Energieversorgung kritischer Infrastruktur absichert. Gemeinsam mit Hans Nagl (Technischer Leiter für Spatter-Prozesse) und Michael Putz (Key Account Manager bei  Engine Bearings) der Miba Gleitlager Austria sprechen wir darüber, wie das sogenannte Sputter-Verfahren funktioniert und warum es die Performance von Gleitlagern entscheidend verbessert.

Du erfährst, wie durch Plasma-Beschichtung extrem widerstandsfähige Oberflächen entstehen, warum Miba weltweit einzigartig Innenbeschichtungen in großen Durchmessern umsetzen kann und welche enormen Belastungen in Notstromaggregaten von Datacentern wirken.

Außerdem geben wir Einblicke in die Entwicklung bei Miba: von den ersten technologischen Durchbrüchen bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen für Kunden und zeigen, wie Gleitlager dazu beitragen, Motoren langlebiger, effizienter und ausfallsicher zu machen: ein wichtiger Beitrag zu „Technologies for a Cleaner Planet“.

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00:00:05: Wir reden davon hundert von Motoren, die in großen Data-Centern verbaut

00:00:10: sind.

00:00:11: Wir sind weltweit die einzigen, die aus der Zylindergeometrie, also von einem Rohr des Ausgangsmateriales ausgegehend Bohrungs-Innenflächen beschichten können – in der sogenannten koaxialen Geometrie.

00:00:23: Das MÜBER-Leinstellungsmerkmal ist im Wesentlichen durch einen Durchmesserbereich gegeben und

00:00:27: nach oben

00:00:28: sind wir auch weltweit von dreihundertsechzig bis dreihundzebzig Millimeter mit sehr hoher Präzision und gleichmäßiger Schicht, dicke und exzellenten Schichteigenschaften besichten können.

00:00:42: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Mieber Inside – dem Tech-Podcast der MIEBER für alle Miebergolleginnen und Kollegen und für alle die sich für Technologies for a Cleaner Planet begeistern!

00:00:54: Hier sprechen wir über das, was man normalerweise nicht sieht.

00:00:57: Die Technik im Inneren von Motoren, Zügen, Schiffen, Windrädern, Wasserkraftwerken, Stromnetzen und vielem mehr!

00:01:04: Unsere Expertinnen und Experten aus der MIBA erklären wie unsere Bauteile dazu beitragen Produkte und Anwendungen unserer Kunden sicherer zuverlässiger und energieeffizienter zu machen Und zeigen auch warum wir in vielen dieser Spezialgebiete zur technologischen Weltspitze gehören.

00:01:22: Heute sprechen wir darüber, wie ganz speziell beschichtete Miebergleitlager dazu beitragen, Datenzentren besonders zuverlässig und ausfallssicher mit Strom zu versorgen.

00:01:32: Kleiner Spoiler – die Gleitlagers sind in den Hochlastmotoren sogenannten High-Po-Motoren also für High Power und in den Notstromaggregaten verbaut.

00:01:41: Meine heutigen Gäste sind aus der Meeber Engine Bearings Group, nämlich Hans Nagel.

00:01:46: Er ist technischer Leiter für die Entwicklung von Sputter-Prozessen des Technology Competence Centers – The Meebers Engine Bearnings und Michael Putze ist Key Account Manager – the Meeba Engine Bearlings also der Motorengleitlager.

00:01:58: Und beide sitzen bei der Miebergleitlage Austria in La Kierchen.

00:02:02: Herzlich willkommen!

00:02:03: Schön, dass ihr da sitzt.

00:02:04: Hallo

00:02:06: Zu Beginn würde ich euch bitten, euch vielleicht ein bisschen vorzustellen damit wir euch besser kennenlernen.

00:02:11: Wie lang seid ihr denn schon bei der MIBA und was hat euch hierher verschlagen Michael?

00:02:16: Also ich bin schon seit über zwanzig Jahren fast dreißig Jahren bei den MIBA Und bin in verschiedenen Bereichen tätig.

00:02:24: Ich habe in der MAS im Sondermaschinenbau angefangen Bin noch Anwendungstechniker geworden, bin in die USA gegangen und war zwei Jahre in Standort in McConnellsell dort tätig und bin seit Jahrzehnten im Frontoffice in der Glühendegleitlager.

00:02:42: Und zuständig für Kierkrant, für unsere Großkunden in den Hypermotorenbereich.

00:02:49: Und du Hans?

00:02:51: Ich habe mit dem Monatsanfang mein neunzites Jahr bei der Mieber gestartet, komme aus einem Bereich der Experimentalphysik, hab aber dann beschlossen dieses Mal alles zu... abstrakt, sondern habe dann am schwarzen Brett neben dem Decanat eine Stellenausschreibung von der MIBA gefunden.

00:03:10: Da ist wer gesucht worden, der sich mit Wacom-Technik auskennt und das war meine Eintrittskarte zur MIBA und seitdem beschäftige ich mich mit Beschichtungstechnologie.

00:03:19: Das heißt du bist direkt von der Uni zu MIBA?

00:03:22: Genau!

00:03:23: Was ist eigentlich das Beste an eurer Arbeit für euch persönlich?

00:03:26: Ja also das ist die selbstständigen Arbeiten, dass arbeiten zusammen im Grunde die Kundensicht und die Kundenprobleme in das Unternehmen zu tragen.

00:03:35: Und dann eine Lösung zu suchen, also das ist eine sehr spannende Aufgabe.

00:03:40: Hanson bitte hier!

00:03:41: Das Beste ist dass man nicht fahrt wird.

00:03:43: Das Arbeiten zwischen Technologischer Herausforderung, zwischen was brauchen die Kunden?

00:03:49: Was braucht der Operationsbereich, Produktionen und Qualität?

00:03:54: Und was natürlich auch sehr viel Spaß macht, ist die Arbeit in einem Team wo jeder sein Herz und Zähle reinsteckt, wo multidisziplinär gearbeitet wird.

00:04:05: Und wie es bei uns im Entwicklungsbereich ist, es ist in einem desgleichen die kritische Masse, die überschritten werden.

00:04:12: Wenn genug Leute mit genug Kompetenzen und Talent zusammenkommen dann kommt halt mehr raus am Ende als wie die so mit einzelnen Teile.

00:04:22: Heute geht es um Gleitlage, die also eine ganz spezielle Behandlung bekommen.

00:04:25: Eine spezielle Schicht, die mit dem sogenannten Spatterverfahren aufgetragen wird.

00:04:30: Das klingt schon einmal sehr hochtechnisch!

00:04:33: Wie kann man das denn in einfachen Worten erklären?

00:04:35: Was ist das für eine Technologie und was erreicht man damit Hans?

00:04:40: Das Spatter-Verfahren ist... Auf Deutsch nennt man es Kartonzersträubung.

00:04:46: Beschreibt's eigentlich recht gut Es wird mit Hilfe von einem elektrisch geladenem Gas, das sogenannte Plasma.

00:04:53: Ein Stück Metall verdampft, nämlich wirklich in seine Bestandteile zerlegt und dieser Dampf legt sich dann Atom für Atom auf ein zubeschichtendes Bauteil ab Und durch dieses Verfahren kann man die Material-Eigenschaften sehr stark beeinflussen.

00:05:10: Also aus dem Grundmaterial wird dann ein sehr feinköniges Material Das wesentlich härter und verschleißbeständiger als das Ausgangsmaterial ist Und mit dem machen wir unsere Bauteile stärker, robuster und langlebiger.

00:05:28: Was ja besonders bei Motoren wahrscheinlich sehr wichtig ist.

00:05:31: Das klingt nach einer extrem ausgefeilten Technologie?

00:05:34: Kann das jeder?

00:05:35: oder kann es nur die Mieber in der Form oder wie ist das?

00:05:40: Die Technologie an sich ist sehr weit verbreitet aber so wie es die MIEBER-Gleitlager praktiziert ist sehr speziell.

00:05:50: Prozess ist maßgeschneidert für die Beschichtung von Gleitlagern.

00:05:55: Wir sind weltweit die einzigen, die aus der Zylindergeometrie, also von einem Ruhe des Ausgangsmateriales ausgegehend Innendurchmesser, also Bohrungs-Innenflächen beschichten können in der sogenannten koaxialen Geometrie.

00:06:11: Das Mühballeinstellungsmerkmal im Wesentlichen durch den Durchmesserbereich gegeben.

00:06:18: Auf der einen Seite sind wir in der Lage, Bohrungsendendurchmesser bis zu sechzig Millimeter zu beschichten und nach oben sind wir weltweit die einzigen, die Durchmessern von dreihundertsechzig bis dreihundertsiebzig Millimetern mit sehr hoher Präzision und gleichmäßiger Schichtdicke und exzellenten Schichteigenschaften beschichten können.

00:06:42: Und das ist eben genau Der Durchmesserbereich, der für die Anwendung relevant ist über den wir heute noch länger sprechen werden.

00:06:51: Also High-Tech von Weltruf ist jetzt die einzigen, die das sozusagen RohreInnen auf dieser Gleitlage innen so beschichten können.

00:06:59: wie habt ihr das entwickelt?

00:07:00: Wie kommt man auf das?

00:07:01: Wie lange dauert es überhaupt dass man so eine Technologie, eine ganz spezielle Technologie entwickeln kann?

00:07:07: Die Technologieentwicklung bei der Mieber hat vor lang vor meiner Zeit gestartet.

00:07:13: Träumt achtzig ist die Entwicklung gestartet worden, also wenn man noch weiter zurückgeht in den fünftiger sechziger Jahren ist erstmals dieses Sparta-Verfahren industriell genutzt wurden für optische Beschichtungen und Werkzeugbeschichtung Und man hat dann eben gesehen, dass die Schichten, die man mit dem Verfahren produzieren kann, konventionellen Verfahren überlegen sind und bis zu dem Zeitpunkt war in der Gleitlagertechnologie die galvanische Beschichtung State of the Art.

00:07:46: Man hat aber das Potenzial erkannt und diese Technologie zur Mieber geholt und es dann auch geschafft ist, durch Behaarlichkeit so lange voranzutreiben dass das zu einem wirtschaftlichen Prozess wird.

00:08:01: Und dieses erste Spatterlager, das dann ins Jahre gegangen ist, war der Enabler für Motorenhersteller höhere Leistungstichten bei kleineren Bauräumen zu realisieren und höher aufgeladene Motoren überhaupt erst bauen zu können.

00:08:22: Also ein voller Game-Changer dann eigentlich?

00:08:24: Genau.

00:08:25: Das war Thomas, der Game-Chancer und seitdem sind wir halt immer dranblieben haben das den Prozess die Produkte die Materialien weiterentwickelt und sind dann, ich glaube, im Jahr twohundert acht war es ungefähr mit dem nächsten Game Changer auf den Markt gekommen und das war dann das Sparta Söntek Lager wo dann zusätzlich auf Spatter Schicht, eine Polymer-Schicht aufgebracht wurde.

00:08:52: Weil das Spatterlager hat große Vorteile wenn es jetzt um Dauerfestigkeit und Verschleißbeständigkeit geht.

00:09:00: bei der Materialentwicklung von Gleitlagern muss man allerdings immer Kompromisse eingehen.

00:09:04: Das heißt, wenn man jetzt den Material hat, dass er sehr stark, sehr verschleißbiständig ist dann opfert man Gutmündigkeit, Robustheit, Anpassungsfähigkeit.

00:09:13: Um jetzt das starke, verscheißbestständige Spatter lager Robuster zu machen, hat man dann den Ildefonso-Ansatz gewählt und eine zusätzliche Schicht aufgebracht.

00:09:24: Und das ist eben dann diese Polymer Söntgschicht.

00:09:27: durch die Hinzufügung eines weiteren Materials erhöhen wir dann die Anpassungsfähigkeit des Gleitlagers und erreichen gleichzeitig sehr gute Performance im Mischreibungsbereich.

00:09:39: Das heißt zum Beispiel im Startstoppbetrieb oder wenn wir jetzt kurzfristig mangelhafte Ölversorgung haben

00:09:47: Das heißt genau da, wo die Motoren den extremsten Belastungen ausgesetzt sind.

00:09:53: Wie schneller Start, schneller Stopp oder eben Ölmangel – genau da hilft einem dann diese Synthek-Einlaufschicht, dass sie Gleitlager nach wie vor das machen, was sie machen sollen?

00:10:03: Genau!

00:10:05: Kommen wir jetzt zu unserem heutigen Thema, den Gleitalagern in High Power Motoren und Notstrom Aggregaten im Datenzentren.

00:10:12: Die Welt braucht immer mehr Energie, nicht nur durch die KI sondern auch durch Big Data, Edge Computing, immer mehr internetfähige Geräte und so weiter.

00:10:19: Und die Betreiber von Datacenters wollen bzw.

00:10:22: sie müssen auch unabhängig vom externen Stromnetzen sein.

00:10:27: Wie genau kommen denn da diese High Power Motoren?

00:10:30: Die High Power-Motoren, die ja in Datacensus verwendet werden zum Einsatz Michael.

00:10:35: Also die High Speed Motoren sind wir in der Größe, dass man das einordnen kann zwischen Fünfhundertkw bis zu zehn Megawattmotoren.

00:10:44: Und die werden in unterschiedlichen Anwendungen kommen, die zum Einsatz z.B.

00:10:49: Beerdbewegung, Geräte wie in den Fahrzeugen Öl und Gasbereich.

00:10:53: Sie treiben z. B. Kompressuren an und wie auch in der Stromerzeugung.

00:10:57: In der Strom- erzeugung gibt es den Dauerbetrieb als Primierlast.

00:11:02: Sie decken Spitzen ab also die Spitzenlastabdeckung wie auch einen Rutschstrom Versorgung.

00:11:09: Und das ist natürlich eine spezielle Anwendung für Datacenter.

00:11:13: und die Datacentern dürfen heute nicht ohne Strom sein, auch nicht viel kurze Zeit.

00:11:20: Da ist es wichtig dass diese ein Tag sind und wenn es zu Problemen kommt mit der Stromversorgung, dass dort Backup-Motoren nach Energie zur Verfügung stellen.

00:11:35: Datenzentren, Data Centers können Dann komplett unabhängig vom Stromnetz sein, wenn Sie diese High Power Motoren und natürlich als Backup die Notstromaggregate verwenden?

00:11:44: Genau.

00:11:45: Und Detacenter sind ja dreifach redundant ausgelegt – das heißt es gibt dann drei Standorte, die mindestens zwei Hundert Kilometer auseinander sein müssen.

00:11:58: Die sind komplett ertrag, müssen sich zur Stromversorgung selbst herstellen.

00:12:05: Wie gesagt, die ganzen Daten sind ja nicht auf Festplatten gespeichert sondern in Randspeicher.

00:12:09: Das heißt ist dafür keine Zeitpunkt der Stromausfallen und da müssen sie genügend Notstromaggregate als Backup haben und wir reden davon von vierzig, fünfzig, sechzig Aggregaten, die nur diese Aufgabe haben.

00:12:25: Die bis zu zehn MegaWatt produzieren?

00:12:27: In dem Fall haben es ungefähr fünf MegaWatte.

00:12:34: Also neben den Backup-Motoren brauchen Datacenter auch Darlastmotoren, die dann kontinuierlich die Leistung zur Verfügung stellen.

00:12:43: Und da werden größere Motoren auch verwendet bis zu zehn Megawatt oder es geht auch Richtung Turbinen, die Dann zwanzig dreißig vierzig megawatt zur Verfügung Stellen.

00:12:57: Das heißt das gibt's so?

00:12:58: bis zu hundert High-Power Motoren oder bei einem Datacenter und vierzig bis sechzig Notstromaggregate.

00:13:04: Also wir reden davon von Hunderten von Motoren, die in großen Datacentern verbaut sind ja.

00:13:11: Aber wie groß sind diese Motoren so von Dimensionen her?

00:13:15: Also es ist ein fünf Megawatt Motor.

00:13:17: der ist schon ich würde sagen das sind zehn bis fünfzehn Meter in der Länge und ich würde mal sagen das ist zwei große Container

00:13:28: Wahnsinn.

00:13:28: Also eigentlich ein riesiges Feld an Motoren, das bei einem Datacenter angesiedelt ist sozusagen?

00:13:35: Genau!

00:13:36: Also so auf fünf Megawatt Genset kann man gerade noch mit einen Lkw herum transportieren.

00:13:45: Das heißt in so einem Motorenpark eigentlich beim Datacent sind ja dann auch wirklich einige Kleidlager drinnen und es müssen auch alle funktionieren logischerweise.

00:13:54: wie Wie wird das dann servisiert?

00:13:57: Weil wenn du sagst, es muss ja die Energie immer rennen.

00:13:59: Das heißt auch die Gleitlager müssen immer rennend.

00:14:02: Kann man sicherstellen oder was für einen Vorteil haben da die Miebergleitlage in dem Fall?

00:14:09: Also grundsätzlich ist so dass bei so vielen Motoren nicht alle immer laufen.

00:14:14: Das heisst es sind Prozentsatz an Motoren, die können gewartet werden und bekommen ein Service.

00:14:21: Und sie werden instank gesetzt und auch kontrolliert, dass sie noch, wenn sie gebraucht werden, funktionieren.

00:14:28: Der Vorteil für unsere Kunden liegt natürlich in der erhöhten Lebensdauer bei diesem Motoren – speziell, wenn Sie da Last laufen, ist die Lebensdauern rauf bis zu rund vierzigtausend Stunden drüber und auch sechstausender Startstopp.

00:14:47: Und das hebt uns deutlich ab von handelren Technologien!

00:14:52: Was für Belastungen sind denn da auf einem Kleidlager bei einem Notstromaggregat, wenn es sofort anspringen muss?

00:14:59: In dem Fall muss der Motor volllast in einer kurzen Zeit sein.

00:15:04: Und je nachdem wie groß der Motor ist unter eine Minute, dann muss er volllast sein und das ist die Herausforderung für dieses Kleidlage.

00:15:13: Was für Kräfte wirken da?

00:15:14: Also um da jetzt nicht abstrakte Druck oder Lastwerte zu werfen, aber das ist ungefähr vergleichbar mit der Groft die zehn Formel I Autos bei Vollgasproduktionen können.

00:15:27: Beeindruckend!

00:15:29: Und kann man diese Technologie nur auf Gleitlager anwenden?

00:15:35: Auch auf andere Komponenten.

00:15:37: Die Anwendung auf Gleitlager ist definitiv eine Nischenanwendung.

00:15:40: Das Verfahren kommt aus der Optik oder aus der Werkzeugbeschichtung und das sind auch heute noch sehr große Märkte.

00:15:48: Werkzeug-Beschichtungen, mittels Spatterverfahren machen diese Verschleißbeständiger anti Reflex oder reflektierende Beschichtungen auf Gläsern oder Spiegeln.

00:16:00: Und was natürlich auch ein großer Markt ist die ganze Heubleiter Technologie.

00:16:06: Jedes in jedem Handy, in jedem Elektro-Elektronikgerät sind Spatterbeschichtungen zu finden.

00:16:13: Das heißt das ist in Wirklichkeit eine unglaublich universell eingesetzte Technologie.

00:16:17: Aber Gleitlage mit Spatterbeschichtung gibt es nur von der MIBA?

00:16:20: Die Konkurrenz versucht es zwar zu machen.

00:16:22: Nur die haben wesentliche Nachteile.

00:16:26: Die müssen die Anlagen zukaufen.

00:16:29: Die MIBA kann die Beschichtungsanlagen selbst Designen, selbst bauen, selbst spezifizieren, selbst betreiben.

00:16:37: Wir sind auch in der Lage die Vormaterialien aus denen wir die Beschichtungen machen, selbst herzustellen was die Wettbewerber nicht können.

00:16:46: und alle ganze Prozesseentwicklung und Prozesstechnologie – alle Wett bewerber sind auf externe Quellen und auf Zugau von Know-how angewiesen und demnieber ist das gut wie Alltag in diesem Bereich.

00:17:00: Und wie ist das, wenn ihr jetzt ein Gleitlager verkauft?

00:17:03: Also die Hersteller von Motoren oder Notstromaggregaten, die bestellen ja wahrscheinlich nicht einfach bei euch so irgendein Produkt von der Stange und kriegen es geliefert.

00:17:11: Sondern das läuft vermutlich anders.

00:17:14: Genau also wir sind Entwicklungspartner in der Entwicklung von Motorn.

00:17:19: Das werden auch Motoren entwickelt oder weiterentwickelt für gewisse Anwendungen und da sind wir es vom Anfang an dabei in der Auslegung vom Produkt mit den Dimensionen.

00:17:31: Wir berechnen das, wir machen dann hydrodynamische Lagerauslegungen, machen ein paar Versuche und machen dann begleitende Tests und überprüfen nachher ob die Limstar erreicht wird.

00:17:45: Das ist ein mehrjähriger

00:17:47: Prozess.".

00:17:47: D.h.,

00:17:48: sie kommen zu euch und sagen, wir hätten gerne eure Komponente drin?

00:17:52: So stellen wir uns den Motor vor sozusagen gemeinsam das optimale Produkt.

00:17:57: Genau, wir bekommen einen kleinen Bauraum und den versuchen wir dann bestmöglich zu nutzen und die Anforderungen nachher umzusetzen.

00:18:08: Also eine sehr intensive Kundenbeziehung.

00:18:10: eigentlich Die Gleitlager müssen – wie haben Sie schon erwähnt?

00:18:12: Eine extrem hohe Zuverlässigkeit aufweisen.

00:18:15: Wie kann man das denn sicherstellen bevor sie noch zum Kunden kommen?

00:18:20: ja also da sprichst du den ganzen Herstellungsprozess an und das ist natürlich ganz wesentlich, dass da abgesicherte Prozesse laufen.

00:18:30: Wir sicherstellen, dass die Qualität auch passt.

00:18:36: Im Vorfeld wird auf Prüfständen im Rahmen der Technologie- und Produktentwicklung sichergestellt, dass einerseits die Performance, die Belastbarkeit, die Dauerfestigkeit passt, dass die Produkte nicht große Variationensteuerungen aufweisen

00:18:54: und

00:18:56: wir ja mit hoher Sicherheit und minimalem Risiko dann ins Feld und in die Anwendung gehen können.

00:19:03: Wir stellen zum Beispiel auch die Anforderungen vom Motor von unseren Prüfständen nach und entwickeln somit die Materialien genau für diesen Anwendungsfall.

00:19:15: Gibt es noch andere Mieberanwendungen, bei denen sich die Sparta-Technologie bewährt hat?

00:19:18: Oder habt ihr schon weitere Pläne in welche Richtung sich für euch die Beschichtungstechnologie entwickeln soll.

00:19:27: Die Sparta Schichten und diese Produkte werden natürlich auch bei anderen Kleidlungen verwendet.

00:19:33: Speziell wir fangen an im Nutzverzeugbereich.

00:19:37: Wir gehen dann über die High Speed Motoren und auch größere Motoren, die Marineaanwendungen sind, werden am Sparta...

00:19:45: Nicht zu vergessen, unsere Sparta-Beschichtung für Gearbox Anwendungen in Flugzeugtriebwerken wo wir eine Enabler Technologie mit begleiten haben dürfen.

00:19:57: Wo man Lärmemission und Treibstoffverbrauch deutlich reduzieren konnte.

00:20:03: Und ist diesen Gleitlagern eigentlich egal welcher Antrieb stattfindet.

00:20:07: also ob das jetzt dem Gas oder keine Ahnung Kerosin oder Diesel oder andere Treibstoffe sind?

00:20:12: Das ist aktuell gerade ein Forschungsfeld, mit dem ein paar Kollegen sich beschäftigen.

00:20:18: Tatsächlich ist den Gleitlagen das nicht egal, weil man es in die Zukunft blickt, wenn man von den fossilen Treibstoffen weggekommen will und Richtung Ammoniak-, Wasserstoff-, Biodiesel-Antriebe geht – all diese Treibstoffe produzieren unterschiedliche Verbrennungsprodukte, die unterschiedlich wechselwirken mit unseren Materialien und unterschiedlich zu Korrosion führen können.

00:20:41: Beim Verbrennen von Wasserstoff zum Beispiel wird jetzt sehr viel Wasser und Wasser im Motor kann natürlich problematisch werden, um diese Wechselwirkungen zu verstehen und unsere Produkte dorthin zutrimmen, dass wir auch in Zukunft mit sauberen Kraftstoffen Technologieführer bleiben muss man sich damit beschäftigen wie diese Wechselwirkung ausschauen.

00:21:06: Die Miva ist ja ein Unternehmen, das global Standorte hat.

00:21:09: In Sachen Motoren, Gleitlager also Engine Bearings gibt es zum Beispiel Standorte in den USA, in China und in Österreich eben.

00:21:18: Wie ist da die Zusammenarbeit machen?

00:21:20: Da können das alle diese Spattertechnologie überall und wie arbeitet ihr mit ihnen zusammen?

00:21:26: Also alle Standorte haben auch die Spatter-Technologie und die Spattemaschinen.

00:21:32: Die Spattmaschinen werden bei uns Österreich von der MS hergestellt und die Technologie wird dann auch local to local zum Beispiel verwendet.

00:21:44: Also von einem E-Berautomation Systems, das ebenfalls eine E-Beertochter ist?

00:21:48: Wenn uns jetzt jemand zuhört Und den interessiert diese Technologie wahnsinnig und das, was ihr tut.

00:21:53: Was würdet ihr denn dieser Person raten?

00:21:55: Wie kann man dann mehr über euch, über die Technologie oder über euer Thema fahren?

00:22:00: Ja natürlich ist es nie ein Fehler für sich zu studieren.

00:22:03: Das kann ich jedem nur raten.

00:22:05: aber Spaß beiseite.

00:22:08: Am kurzen Dienstweg, was ihr fahren will über unsere Technologie, über Entwicklung beider Mieber.

00:22:15: Es gibt immer wieder so Veranstaltungen wie die Langenacht der Forschung, Langenachter Industriekultur wo wir immer versuchen aktiv aktuelle Forschungsgebiete und Schwerpunkte vorzustellen.

00:22:29: Man kann sich bei uns auch für Praktika bewerben Für Bachelorarbeiten und für Masterarbeiten.

00:22:34: Da gibt es immer wieder spannende kleine Projekte und Aktivitäten, wo wir immer wieder Unterstützung brauchen.

00:22:42: Und

00:22:42: uns über motivierte Bewerberinnen freuen.

00:22:46: Also man muss nicht unbedingt Uni-Absolvenz sein oder gerade ein Studium beenden um bei der MIBA arbeiten zu können bzw in eurem Bereich mit eurer Technologie arbeiten zu kunnen?

00:22:56: Nein, das muss man nicht!

00:22:57: Es gibt auch den Lehrberuf des Oberflächentechnikers, der Oberflechentechnikerin wo man einen deutlichen Schwerpunkt auf Beschichtungstechnologien, die bei Mieber eingesetzt werden, legen.

00:23:09: Man

00:23:09: kann ja neben dem Studium kommen auch eine Lehre bei den Miebers beginnen und dann hat man natürlich Zugang in der Gleitlage zu dieser Beschichtungen und so öffnen sich viele Möglichkeiten in diesen Bereichen mitzuwirken, da wird ein Nichtfahrt.

00:23:29: Vielen herzlichen Dank euch beiden für diese spannende Interview!

00:23:31: Schön, dass ihr da wart.

00:23:33: Danke für die Einladung!

00:23:34: Dankeschön!

00:23:35: Gemeinsam gestalten wir Technologies for a Cleaner Planet.

00:23:38: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:23:39: Folgt diesen Podcast gerne auf der Plattform Eurer Wahl bis zur nächsten Folge und macht's gut!

00:23:54: Dieser Podcast wurde produziert

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